Jahrestag der Befreiung von Auschwitz

 Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz. Im Jahr 2017 fordert die AfD, die Lehrpläne zu überarbeiten und in den Schulen weniger über die Nazi-Zeit zu sprechen.
Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass Rechtspopulist*innen
wie die AfD keinen weiteren Zulauf bekommen.
Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass die Geschichte von damals nie vergessen wird.
Und lasst uns gemeinsam dafür Sorgen, dass sich die Geschichte von damals nicht noch einmal wiederholt.

NIE WIEDER KRIEG!
NIE WIEDER FASCHISMUS!

Demoaufruf „Freiheit für Öcalan – Keine Waffen für Erdogan“

 Demo „Freiheit für Öcalan – Keine Waffen für Erdogan“
Samstag, 28.01. / 15 Uhr / U-Bhf Kleistpark

Der türkische Despot Erdogan hat den nächsten Schritt in eine Diktatur vollzogen. Das türkische Abgeordnetenhaus billigte mit der Mehrheit der Erdogan ergebenen AKP und der rechtsnationalistischen MHP Abgeordneten seine umstrittene Verfassungsänderung, mit der er noch mehr Macht erhalten soll.

Noch immer sind kurdische HDP Abgeordnete in Haft oder werden festgenommen. Noch immer werden kritische Medien verboten und Journalisten verhaftet. Noch immer führt Erdogan einen unmenschlichen Krieg gegen die kurdische Bevölkerung und alle, die ihm im Weg stehen. Noch immer liefert die deutsche Regierung Waffen für Erdogans Vernichtungsfeldzug. Noch immer schickt die deutsche Justiz kurdische Aktivist_innen für Jahre ins Gefängnis. Noch immer wird den kurdischen Aktivisten Ali und Cem in Berlin der Prozess gemacht.

Wir fordern: Schluss mit Erdogans Weg in die Diktatur! Schluss mit der massenhaften Inhaftierung und Ermordung aller, die sich Erdogan nicht unterwerfen! Schluss mit den deutschen Waffenlieferungen! Freiheit für Abdullah Öcalan, Ali, Cem und alle politischen Gefangenen!

Kommt am Samstag ab 15 Uhr zur Demo am U-Bhf Kleistpark. Unterstützt die kurdische Freiheitsbewegung.

Schulter an Schulter gegen Faschismus!
Faşizme Karşı Omuz Omuza!
Hoch die internationale Solidarität!
Weg mit dem Verbot der PKK!
Weg mit den §§ 129 a/b!
Frieden in Kurdistan!

 

FÜR EINEN KONSEQUENTEN ANTIFASCHISMUS AUF ALLEN EBENEN

In den letzten Wochen hat die Gewalt gegen linke Strukturen zugenommen.
Die Rechten ziehen los um linke Läden, Wohnungen, Autos und Unterkünfte für geflüchtete Menschen anzugreifen. Immer wieder werden auch Menschen von Neonazis angegriffen.

Während die Rechten sich immer weiter in unseren Kiezen ausbreiten, führen wir endlose Diskussionen darüber, ob Gewalt sinnvoll ist oder ob wir Gewalt verurteilen müssen.

Bei den Feierlichkeiten und Protesten zur Amtseinführung von Donald Trump wurde ein Nazi mit der Faust angegriffen. Das Empören darüber war in einigen Teilen der Linken groß und der Angriff wurde recht schnell verurteilt. Dass im Laufe der Proteste ein linker Aktivist von einem Rechten angeschossen wurde, löste hingegen wenig Regung und erst recht keinen Aufschrei innerhalb der deutschen Linken aus.

Wir sind der Meinung – antifaschistischer Selbstschutz ist nicht nur legitim, sondern notwendig. Wir haben durchaus Verständnis dafür, dass nicht alle Menschen militant gegen Faschist*innen vorgehen können oder wollen. Aber eine Distanzierung von diesen Aktionsformen bringt uns in Zeiten des Rechtsrucks und angesichts täglicher Angriffe nicht weiter. Kreativer und aktiver Protest lebt von verschiedenen Aktionsformen.

In diesem Sinne:

Schulter an Schulter gegen Faschismus!
Faşizme Karşı Omuz Omuza!
Für einen konsequenten Antifaschismus auf allen Ebenen!
No pasarán!

Aktionen gegen die Amtseinführung von Donald Trump

Aktionen gegen die Amtseinführung von Donald Trump am 20. Januar 2017

Demonstration: Schillstr. 9 / 17 Uhr / vor dem AfD Büro
Kundgebung: Pariser Platz / ca. 18 Uhr

Am 20. Januar finden weltweit Proteste gegen die Amtseinführung von Donald Trump statt.
Auch in Berlin wird es verschiedene Aktionen gegen die Amtseinführung geben, so ruft u.a das Aktionsbündnis „The Coalition“ zur Beteiligung an einer Demonstration mit anschließender Kundgebung auf.

Lasst uns gemeinsam, auf die Strasse gehen:
– gegen die Amtseinführung von Donald Trump
– gegen jeden Nationalismus
– gegen die zunehmende wirtschaftliche und soziale Ungleichheit
– gegen die Angriffe auf Arbeiter*innenrechte
– gegen Korruption
– gegen Sexismus
– für die Rechte von Minderheiten
– und für ein selbstbestimmtes Leben

 

Remembering means fighting (Hrant Dink)

Kundgebung / 19. Januar / 18 Uhr / Kottbusser Tor

Am 19. Januar 2007 wurde der armenische Journalist Hrant Dink vor dem Gebäude der Zeitung Agos in Istanbul erschossen. Obwohl der Fall nun bereits einige Zeit her ist, gab es juristisch in Bezug auf ihn noch kein Ergebnis und kein Ende des Prozesses. Heute, zehn Jahre nach dem Mord, eskaliert die Gewalt in der Türkei wieder von Tag zu Tag mehr. Die Eskalation, die die gesamte Gesellschaft erfasst, beschäftigt und beunruhigt die Menschen in der Türkei und auf der gesamten Welt.

10 Jahre nach dem Mord an Hrant Dink rufen seine Freund*innen zu einer Gedenkkundgebung auf. Sie fordern die vollständige Aufklärung und juristische Aufarbeitung des Mordes und Gedenken ihrem Freund Hrant.

Kommt am 19. Januar um 18 Uhr zur Kundgebung am Kottbusser Tor und unterstützt die Freund*innen von Hrant bei ihrer Kundgebung.

Hier gibt es mehr Informationen zu dem Fall: https://de.wikipedia.org/wiki/Hrant_Dink

REMEMBERING MEANS FIGHTING!
KEIN VERGEBEN – KEIN VERGESSEN!

#holmbleibt

 Besetzung der HU am 18. Januar 2017

Besetzung bei der Humboldt-Universität durch Studierende

Aus Protest gegen die Entlassung von Andrej Holm durch die Leitung der Humboldt-Universität haben Studierende heute Nachmittag das Institut für Sozialwissenschaft besetzt. Die Studierenden kündigen an die Besetzung so lange weiter aufrecht zu erhalten, bis die Kündigung wieder zurückgenommen wird.

Kommt vorbei und zeigt euch solidarisch mit den Menschen vor Ort. Die Adresse des Instituts lautet Universitätsstraße 3B, 10117 Berlin.

 

Kundgebung am 16. Januar

Andrej Holm musste gehen. Wir meinen: die Berliner Regierung muss gehen.

Einmal mehr zeigt das kapitalistische System sein wahres Gesicht. Die Profitgier der Immobilienhaie hat Vorrang vor den Bedürfnissen der Menschen. Der regierende Bürgermeister Müller, seine SPD und die Grünen scheißen auf die durch Verdrängung betroffenen Mieterinnen und Mieter. Einen Tag nach dem Gedenken für Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht beweist die SPD erneut, wen wie als Feind ansieht: Menschen, die wirklich für eine sozial gerechte Gesellschaft eintreten.

Nehmt Euch die Stadt, denn die Stadt gehört Euch.

 

Bericht: LLL-Wochenende 2017

Ein anstrengendes LLL-Wochenende liegt hinter uns

Nazis bekämpfen – Party feiern – Rosa und Karl gedenken

Berlin zeigte sich von seiner ungemütlichen Seite. Das Wochenende war nass und kalt. Aber Antifa heißt Handarbeit – bei jedem Wetter. So waren wir das ganze Wochenende unterwegs. Und das hieß das volle Programm: Nazis bekämpfen, 10 Jahre Antifaschistische Revolutionäre Aktion Berlin feiern und natürlich Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg gedenken.

Müde sein und dennoch früh aufstehen hieß es am Sonntag. Schließlich ist die Teilnahme an der Lenin-Liebknecht-Luxemburg-Demonstration für uns Pflicht. Das miese Wetter konnte uns nicht abhalten und so schlossen wir uns dem antimilitaristischen und antifaschistischen Block an. Kämpferisch zogen wir mit tausenden Kommunist_innen und anderen Aktivist_innen vom Frankfurter Tor zum Sozialistenfriedhof, um unser Gedenken an Rosa und Karl Ausdruck zu verleihen. Auch 98 Jahre nach ihrer Ermordung durch den SPD-regierten deutschen Staat in den stürmischen Zeiten der Weimarer Republik bleibt die Erinnerung an die Gründer der KPD wach. Dass der deutsche Staat seine kapitalistischen Interessen gegen eine solidarischere Gesellschaft auch heute noch mit Gewalt verteidigt zeigte einmal mehr die Bulleneskalation auf unseren Block. Der Kampf gegen das Kapital bleibt real.

Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen hieß es am Samstag. Naziaufmärsche sind für Berlin schon fast schlimme Gewohnheit. Am Bahnhof Zoo versuchte diesmal die rechtsextreme Pegida-Bewegung „Hand in Hand“ aus dem Havelland die Opfer des islamistischen Terroranschlags am Breitscheidplatz zu missbrauchen. Obwohl sich nur rund 70 Nazis auf dem Hardenbergplatz einfanden, bleibt ihre heuchlerische Hetze unerträglich. Wir waren mit über 100 anderen Antifaschist_innen vor Ort und konnten mit flexiblen und entschlossenen Aktionen den Aufmarsch zwar nicht verhindern, aber über die gesamte Zeit erkennbar stören. Für erfolgreiche Blockaden müssen wir jedoch mehr werden. Erfreulich finden wir, dass auch radikalere Aktion gegen den Naziaufmarsch erfolgten.

In Berlin ist die LL-Party der Antifaschistischen Revolutionären Aktion Berlin ( ARAB ) im Bi Nuu legendär. Klare Worte und handeln statt lamentieren ist seit jeher die Devise der ARAB. Das gefällt nicht allen, uns schon. Wir feierten mit vielen Genoss_innen und politischem Live-Rap unter dem Motto „10 Jahre ARAB – alles ist die Gang“ in Kreuzberg bis tief in die Nacht.

Auf, auf zum Kampf – zum Kampf sind wir geboren.

 

„Bericht: LLL-Wochenende 2017“ weiterlesen

Aufruf: Lenin-Liebknecht-Luxemburg-Demo 2017

 Am 15.01.1919 ermordete der deutsche Staat die Gründer der KPD Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. Sie waren mit ihren Ideen einer gerechteren solidarischen Gesellschaft eine Gefahr für das ausbeuterische kapitalistische System.
Auch 98 Jahre nach ihrer Ermordung bestehen die gleichen ausbeuterischen Verhältnisse.
Auch 98 Jahre nach ihrer Ermordung kämpfen wir gegen die Unterdrückung des kapitalistischen Staats.
Erinnern heisst kämpfen. Erinnern wir uns an Rosa und Karl. Lasst uns 100 Jahre nach der Oktoberrevolution den Traum einer gerechten und solidarischen Welt weiter träumen. Kommt zur Gedenkdemo am 15.01. um 10 Uhr zum U-Bhf. Frankfurter Tor.


Gemeinsam kämpfen – Gemeinsam gedenken!
Für einen revolutionären Aufbauprozess!
Der Kampf geht weiter – für den Kommunismus!
Für die sozialistische Revolution! ☭

„Aufruf: Lenin-Liebknecht-Luxemburg-Demo 2017“ weiterlesen

Aufruf: Berlin sagt nein zu Rassismus

Samstag, 14.01. // 13 Uhr // Berlin Bahnhof Zoo
Nazis den Tag versauen

Am kommenden Samstag wollen die Nazis des sogenannten „Bürgerbündnis Hand in Hand“ aus dem Havelland zum dritten Mal in Berlin aufmarschieren. Der Name kann uns nicht täuschen. Dahinter verbirgt sich das übliche breite Nazi-Spektrum von Reichsbürgern, Altnazis, NPD und Pro-Deutschland-Mitgliedern sowie Nazi-Kameradschaften.

Nach den beiden letzten Aufmärschen der Nazi-Truppe mit jeweils zweistelligen Teilnehmerzahlen rechnen wir diesmal mit gut 100 Nazis. Auf Facebook haben sich aktuell 120 Personen angemeldet. Treffpunkt des braunen Gesindels ist der Hardenbergplatz vor dem Bahnhof Zoo. Nach ihrer üblichen Hetze gegen Geflüchtete und Muslime wollen diese sicher wieder über den Kurfürstendamm marschieren.

Lasst nicht zu, dass die Nazis ihre Hetze unwidersprochen am Bahnhof Zoo und in der Haupteinkaufsstraße Berlins verbreiten können. Kommt am Samstag ab 13 Uhr zum Hardenbergplatz und stellt Euch den Nazis entschlossen und kreativ entgegen.

Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda!

 

Freilassung von Musa Aşoğlu und allen politischen Gefangenen gefordert

Türkische und deutsche Aktivist*innen demonstrieren am Kottbusser Tor

Über 50 türkische und deutsche Aktivist*innen fanden sich am 13. Januar am Kottbusser Tor ein und forderten lautstark die Freilassung von Musa Aşoğlu. Musa wurde bereits am 02.12.2016 in Hamburg verhaftet und wird seit dem in Isolationshaft gefangen gehalten. Er wird verdächtigt ein hochrangiger Führungsfunktionär der in Deutschland verbotenen kommunistischen Revolutionären Volksbefreiungspartei (DHKP-C) in Europa zu sein.

Sein Fall reiht sich ein in die andauernde Kriminalisierung und Verfolgung von linken Politiker*innen aus der Türkei und aus Kurdistan. So wird aktuell in Berlin den kurdischen Aktivisten Ali und Cem der Prozess gemacht, weil sie Mitglied der ebenfalls verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei PKK sein sollen. In München erwartet mehreren Aktivist*innen der Konföderation der Arbeiter aus der Türkei (ATIK) mehrjährige Haftstrafen, obwohl keinem Straftaten vorgeworfen werden.

So zeigten die Unterstützer*innen auch deutlich ihre Solidarität mit allen politischen Gefangenen. Neben der weiteren Forderung an die deutsche Regierung, die Zusammenarbeit mit dem türkischen Despoten Erdogan einzustellen war „Freiheit für alle politischen Gefangenen“ und „Weg mit dem Verbot der PKK“ zu hören. Die Polizei hielt sich merklich zurück, so dass die Versammlung ohne Zwischenfälle verlief.

Hoch die internationale Solidarität!