Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee Auschwitz

Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee die von den Nazis zur Massenvernichtung aller in ihren Augen minderwertigen Menschen eingerichteten Konzentrations- und Vernichtungslager in Auschwitz. Allein in diesen Lagern ermordeten die Nazis systematisch über eine Million Kinder, Frauen und Männer.

Wir gedenken heute am Jahrestag der Befreiung allen Opfern des Hitler-Regimes und seiner willigen Handlanger. Wir werden die Schuld derjenigen, die sich an der Ermordung unzähliger Menschen beteiligten und derjenigen, die dabei zusahen oder wegschauten, niemals vergessen und niemals vergeben.

Für uns bedeutet gedenken aber nicht nur erinnern. Gedenken heißt für uns auch zu kämpfen. Zu kämpfen für eine solidarische Gesellschaft in der alle Menschen in Frieden und Freiheit ohne Armut oder Ausgrenzung leben können. Dies bleibt unser Versprechen gerade heute, in der wieder eine rechtsextreme Partei im Bundestag und in den Länderparlamenten die Macht an sich reißen will und mit ihrer rassistisches Hetze unsere Gesellschaft vergiftet.

Das Vermächtnis der Ermordeten ist unsere Verpflichtung
Nie wieder Auschwitz – Nie wieder Faschismus

Erstes offenes Gruppentreffen am 06.02.2018 in der Meuterei

Am Dienstag, 06.02.2018 findet unser erstes offenes Gruppentreffen ab 19 Uhr in der Meuterei (Berlin, Reichenberger Str. 58) statt. Wir wollen damit allen Menschen, die unser politisches Selbstverständnis teilen, die Möglichkeit zur aktiven Mitarbeit bieten.

Mit dem Roten Aufbau Friedrichshain (RAF Berlin) haben sich Menschen aller Altersklassen zusammengefunden, die die herrschenden ausbeuterischen und faschistischen Zustände nicht hinnehmen wollen. Wir verstehen uns dabei als Teil der radikalen Linken. Unserer Gruppe liegt ein antifaschistisches, antikapitalistisches und feministisches Politikverständnis zu Grunde.

Ihr wollt mithelfen Faschismus, Kapitalismus und Patriarchat zu bekämpfen. Kommt einfach vorbei.

Tausende gedachten mit uns heute Liebknecht, Luxemburg und Lenin

Tausende waren heute mit uns in Gedenken an Karl Liebknecht, Rosa Luxemburg und Wladimir Iljitsch Lenin in Berlin auf der Straße. Mit der jährlichen LLL-Gedenkdemo am Tag der Ermordung von Liebknecht und Luxemburg zogen wir vom Frankfurter Tor zur Gedenkstätte der Sozialisten auf dem Zentralfriedhof in Friedrichsfelde.

Wir schlossen uns dem antifaschistischen Block an und ehrten allen für die Idee einer gerechteren Welt gefallenen kommunistischen Kämpfer*innen. Ihr Tod ist unsere Verpflichtung, weiter gegen Faschismus und das herrschende kapitalistische System zu kämpfen.

Auch in diesem Jahr blieb ein Angriff der Bullen auf den Antifa-Block nicht aus. Das Zeigen von Öcalan-Fahnen nahm die Staatsmacht zum Anlass, mit brachialer Gewalt in die Demo einzudringen und kurdische Genoss*innen herauszuzerren und festzunehmen.

Ihr könnt uns prügeln und festnehmen. Aber die Idee und den Glauben von der Freiheit und Gleichheit jedes Menschen könnt ihr nie besiegen.

Fotos: by PM Cheung