Ausbeutung als „Visionäres Geschäftsmodell“ – Amazon-Gründer Jeff Bezos soll am 24. April in Berlin geehrt werden.

Am 24. April wird Jeff Bezos, Amazon-Gründer und einer der reichsten Männer der Erde, in Berlin erwartet. Der neoliberale Axel-Springer-Verlag will ihn für sein „visionäres Geschäftsmodell“ ehren. Das verwundert uns nicht, hetzt doch beispielsweise das Frontblatt des Verlages die Bild-Zeitung regelmäßig gegen angeblich faule und arbeitsscheue Hartz-4-Empfänger.

 

Dieses angeblich visionäre Geschäftsmodell hat eine wesentliche Grundlage: Die systematische Ausbeutung von Arbeitskräften. In Amazons Logistik-Zentren werden die Beschäftigten über Handscanner in ihren Arbeitsschritten kontrolliert, mit „Feedback”-Gesprächen durch Vorgesetzte eingeschüchtert und zu noch höherem Arbeitstempo und Wettbewerb getrieben. Solche Arbeitsbedingungen sind krank und machen krank.

Für uns ist Amazon eine widerliche Ausprägung des hemmungslosen  Kapitalismus, in der Ausbeutung und Marktbeherrschung perfektioniert werden. Wir unterstützen daher die Proteste gegen Amazon, den Springer-Verlag und natürlich gegen Jeff Bezos. Kommt am Dienstag, 24.04. um 18 Uhr zum Axel-Springer-Haus oder bereits ab 16 Uhr zum Oranienplatz.

Do the red thing! Smash capitalism!

Weitere Infos: makeamazonpay.org

Aktionskarte zum Nauziaufmarsch von WfD am 16. April

Heute wollen Bärgida und „Wir für Deutschland“ (WfD) beim 6. rechtsextremen Montagsmarsch wahrscheinlich wieder vom Bahnhof Friedrichstraße zum Mehringplatz marschieren.

Zuletzt kamen keine 50 Nazis mehr zusammen, so dass die Bullen diese von der Straße auf den Bürgersteig verbannten. Wir werden uns den Nazis entgegenstellen – Seid dabei.