Remembering means fighting (Hrant Dink)

Kundgebung / 19. Januar / 18 Uhr / Kottbusser Tor

Am 19. Januar 2007 wurde der armenische Journalist Hrant Dink vor dem Gebäude der Zeitung Agos in Istanbul erschossen. Obwohl der Fall nun bereits einige Zeit her ist, gab es juristisch in Bezug auf ihn noch kein Ergebnis und kein Ende des Prozesses. Heute, zehn Jahre nach dem Mord, eskaliert die Gewalt in der Türkei wieder von Tag zu Tag mehr. Die Eskalation, die die gesamte Gesellschaft erfasst, beschäftigt und beunruhigt die Menschen in der Türkei und auf der gesamten Welt.

10 Jahre nach dem Mord an Hrant Dink rufen seine Freund*innen zu einer Gedenkkundgebung auf. Sie fordern die vollständige Aufklärung und juristische Aufarbeitung des Mordes und Gedenken ihrem Freund Hrant.

Kommt am 19. Januar um 18 Uhr zur Kundgebung am Kottbusser Tor und unterstützt die Freund*innen von Hrant bei ihrer Kundgebung.

Hier gibt es mehr Informationen zu dem Fall: https://de.wikipedia.org/wiki/Hrant_Dink

REMEMBERING MEANS FIGHTING!
KEIN VERGEBEN – KEIN VERGESSEN!

#holmbleibt

 Besetzung der HU am 18. Januar 2017

Besetzung bei der Humboldt-Universität durch Studierende

Aus Protest gegen die Entlassung von Andrej Holm durch die Leitung der Humboldt-Universität haben Studierende heute Nachmittag das Institut für Sozialwissenschaft besetzt. Die Studierenden kündigen an die Besetzung so lange weiter aufrecht zu erhalten, bis die Kündigung wieder zurückgenommen wird.

Kommt vorbei und zeigt euch solidarisch mit den Menschen vor Ort. Die Adresse des Instituts lautet Universitätsstraße 3B, 10117 Berlin.

 

Kundgebung am 16. Januar

Andrej Holm musste gehen. Wir meinen: die Berliner Regierung muss gehen.

Einmal mehr zeigt das kapitalistische System sein wahres Gesicht. Die Profitgier der Immobilienhaie hat Vorrang vor den Bedürfnissen der Menschen. Der regierende Bürgermeister Müller, seine SPD und die Grünen scheißen auf die durch Verdrängung betroffenen Mieterinnen und Mieter. Einen Tag nach dem Gedenken für Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht beweist die SPD erneut, wen wie als Feind ansieht: Menschen, die wirklich für eine sozial gerechte Gesellschaft eintreten.

Nehmt Euch die Stadt, denn die Stadt gehört Euch.

 

Bericht: LLL-Wochenende 2017

Ein anstrengendes LLL-Wochenende liegt hinter uns

Nazis bekämpfen – Party feiern – Rosa und Karl gedenken

Berlin zeigte sich von seiner ungemütlichen Seite. Das Wochenende war nass und kalt. Aber Antifa heißt Handarbeit – bei jedem Wetter. So waren wir das ganze Wochenende unterwegs. Und das hieß das volle Programm: Nazis bekämpfen, 10 Jahre Antifaschistische Revolutionäre Aktion Berlin feiern und natürlich Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg gedenken.

Müde sein und dennoch früh aufstehen hieß es am Sonntag. Schließlich ist die Teilnahme an der Lenin-Liebknecht-Luxemburg-Demonstration für uns Pflicht. Das miese Wetter konnte uns nicht abhalten und so schlossen wir uns dem antimilitaristischen und antifaschistischen Block an. Kämpferisch zogen wir mit tausenden Kommunist_innen und anderen Aktivist_innen vom Frankfurter Tor zum Sozialistenfriedhof, um unser Gedenken an Rosa und Karl Ausdruck zu verleihen. Auch 98 Jahre nach ihrer Ermordung durch den SPD-regierten deutschen Staat in den stürmischen Zeiten der Weimarer Republik bleibt die Erinnerung an die Gründer der KPD wach. Dass der deutsche Staat seine kapitalistischen Interessen gegen eine solidarischere Gesellschaft auch heute noch mit Gewalt verteidigt zeigte einmal mehr die Bulleneskalation auf unseren Block. Der Kampf gegen das Kapital bleibt real.

Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen hieß es am Samstag. Naziaufmärsche sind für Berlin schon fast schlimme Gewohnheit. Am Bahnhof Zoo versuchte diesmal die rechtsextreme Pegida-Bewegung „Hand in Hand“ aus dem Havelland die Opfer des islamistischen Terroranschlags am Breitscheidplatz zu missbrauchen. Obwohl sich nur rund 70 Nazis auf dem Hardenbergplatz einfanden, bleibt ihre heuchlerische Hetze unerträglich. Wir waren mit über 100 anderen Antifaschist_innen vor Ort und konnten mit flexiblen und entschlossenen Aktionen den Aufmarsch zwar nicht verhindern, aber über die gesamte Zeit erkennbar stören. Für erfolgreiche Blockaden müssen wir jedoch mehr werden. Erfreulich finden wir, dass auch radikalere Aktion gegen den Naziaufmarsch erfolgten.

In Berlin ist die LL-Party der Antifaschistischen Revolutionären Aktion Berlin ( ARAB ) im Bi Nuu legendär. Klare Worte und handeln statt lamentieren ist seit jeher die Devise der ARAB. Das gefällt nicht allen, uns schon. Wir feierten mit vielen Genoss_innen und politischem Live-Rap unter dem Motto „10 Jahre ARAB – alles ist die Gang“ in Kreuzberg bis tief in die Nacht.

Auf, auf zum Kampf – zum Kampf sind wir geboren.

 

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Aufruf: Lenin-Liebknecht-Luxemburg-Demo 2017

 Am 15.01.1919 ermordete der deutsche Staat die Gründer der KPD Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. Sie waren mit ihren Ideen einer gerechteren solidarischen Gesellschaft eine Gefahr für das ausbeuterische kapitalistische System.
Auch 98 Jahre nach ihrer Ermordung bestehen die gleichen ausbeuterischen Verhältnisse.
Auch 98 Jahre nach ihrer Ermordung kämpfen wir gegen die Unterdrückung des kapitalistischen Staats.
Erinnern heisst kämpfen. Erinnern wir uns an Rosa und Karl. Lasst uns 100 Jahre nach der Oktoberrevolution den Traum einer gerechten und solidarischen Welt weiter träumen. Kommt zur Gedenkdemo am 15.01. um 10 Uhr zum U-Bhf. Frankfurter Tor.


Gemeinsam kämpfen – Gemeinsam gedenken!
Für einen revolutionären Aufbauprozess!
Der Kampf geht weiter – für den Kommunismus!
Für die sozialistische Revolution! ☭

„Aufruf: Lenin-Liebknecht-Luxemburg-Demo 2017“ weiterlesen

Aufruf: Berlin sagt nein zu Rassismus

Samstag, 14.01. // 13 Uhr // Berlin Bahnhof Zoo
Nazis den Tag versauen

Am kommenden Samstag wollen die Nazis des sogenannten „Bürgerbündnis Hand in Hand“ aus dem Havelland zum dritten Mal in Berlin aufmarschieren. Der Name kann uns nicht täuschen. Dahinter verbirgt sich das übliche breite Nazi-Spektrum von Reichsbürgern, Altnazis, NPD und Pro-Deutschland-Mitgliedern sowie Nazi-Kameradschaften.

Nach den beiden letzten Aufmärschen der Nazi-Truppe mit jeweils zweistelligen Teilnehmerzahlen rechnen wir diesmal mit gut 100 Nazis. Auf Facebook haben sich aktuell 120 Personen angemeldet. Treffpunkt des braunen Gesindels ist der Hardenbergplatz vor dem Bahnhof Zoo. Nach ihrer üblichen Hetze gegen Geflüchtete und Muslime wollen diese sicher wieder über den Kurfürstendamm marschieren.

Lasst nicht zu, dass die Nazis ihre Hetze unwidersprochen am Bahnhof Zoo und in der Haupteinkaufsstraße Berlins verbreiten können. Kommt am Samstag ab 13 Uhr zum Hardenbergplatz und stellt Euch den Nazis entschlossen und kreativ entgegen.

Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda!