Baut Brücken, keine Mauern – Weitere Demo der Seebrücke in Berlin am 2. September

Die Situation auf dem Mittelmeer bleibt unerträglich: Menschen ertrinken erbärmlich auf ihrer Flucht nach Europa. Rettung ist kaum mehr möglich. Rechtspopulistische Politiker wie Seehofer, Salvini, Orban und Kurz blockieren systematisch die private Seenotrettung auf dem Meer und nehmen bewusst den Tod vieler Menschen in Kauf.

Wenn die Regierungen Europas versagen, liegt es an den Städten zu handeln. Viele Städte haben sich bereits solidarisch erklärt– darunter Barcelona, Palermo, Düsseldorf und Potsdam. Die rot-rot-grüne Regierung in Berlin hat angekündigt eine solidarische Stadt sein zu wollen. Nun müssen den Worten Taten folgen. Wir fordern vom Berliner Senat, die Stadt zum sicheren Hafen zu erklären und aus Seenot gerettete Menschen aufzunehmen.

Wir unterstützen den Aufruf zu einer weiteren Demo der SEEBRÜCKE in Berlin am 2.9.2018. Die auftaktkundgebung findet um 13 Uhr auf dem Molkenmarkt (Ecke Grunerstraße/Alte Münze). Die Demo ist dabei Teil der europaweiten Protestwoche „Build Bridges, not Walls!“

Baut Brücken, keine Mauern! Macht Berlin zu einem sicheren Hafen!

 

Kohleausstieg jetzt – Den Hambacher Forst verteidigen

Während in Berlin die Kommission zum Kohleausstieg ohne Ergebnisse tagt, bereiten der Großkonzern RWE und die Bullen die Räumung des besetzten Hambacher Forsts vor. Mit Beginn der Rodungssaison will RWE auch noch den letzten Rest des 40.000 Jahre alten Waldes vernichten, um an die überaus klimaschädliche Braunkohle zu gelangen. Während wir inzwischen überall den Klimawandel spüren, will der profitgierige Stromproduzent weiter machen, als gäbe es keine durch Menschen verursachte Erderwärmung.

Der Hambacher Forst ist nicht nur ein wichtiges Stück Natur. Er ist ein Symbol des Widerstands gegen die kapitalistische Ausbeutung und Zerstörung der Erde. Mutige und entschlossene Aktivist*innen wollen durch ihre Besetzung nicht nur den Wald retten. Sie wollen uns allen zeigen, dass wir nicht tatenlos die Zerstörung der Erde durch kapitalistische Interessen hinnehmen  müssen.

Die Räumung der Besetzung steht offensichtlich kurz bevor. Zur Verteidigung .braucht es nun möglichst viele Menschen im Wald. Kommt vorbei und verteidigt gemeinsam mit engagierten Aktivist*innen den Hambacher Forst.

Unsere Solidarität gilt allen Menschen,  die für uns alle ihre körperliche und seelische Gesundheit aufs für ihren Kampf gegen RWE und Bullen aufs Spiel setzen. Wir sagen: „Ihr seid wahre Held*innen“.

Stoppt den Klimawandel! Raus aus der Kohle! Hambi bleibt!

Weitere Infos: hambacherforst.org

.Internationaler Aktionstag zum Verbot von Linksunten Indymedia am 25. August

Vor einem Jahr, am 25.08.2017 verbot der damalige Innenminister De Maiziere mit einer fadenscheinigen Begründung die linke Internetplattform Linsunten indymedia. Unseren Drang nach einer gerechten Welt lässt sich nicht verbieten. Jede Repression macht uns nur wütender.

Wir rufen Genoss*innen in Nah und Fern dazu auf, mit großen, kleinen, lauten und leisen Aktionen aufzuzeigen, dass Zensur, weitere freiheitsfeindliche Gesetzgebungen und Polizeimaßnahmen von uns weder geschluckt noch unbeantwortet bleiben werden.

Infos: sumpffreiburg.wordpress.com

26 Jahre nach den Pogromen von Rostock-Lichtenhagen – Und der Staat macht mit

Am 22.08.1992 begannen die Pogrome von Rostock-Lichtenhagen. Auch 26 Jahre danach werden Geflüchtete und ihre Unterkünfte durch Nazis angegriffen. Für uns bleibt klar: auf den Staat können wir uns beim Kampf gegen den Faschismus nicht verlassen. Im Gegenteil, Regierungsparteien verschärfen fortlaufend die Asylgesetzgebung und schieben Menschen in Krieg und Elend ab. Mit der AfD macht eine rassistische Partei in den Parlamenten Stimmung gegen Geflüchtete und Muslime.

Wir sagen den neuen Rechten den Kampf an. Unser Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung geht weiter. Für eine solidarische Gesellschaft, in der die Würde jedes Menschen geachtet wird.

Do the red thing – fight fascism!

Gedenken heißt kämpfen – Ernst Thälmann lebt in unserem Kampf weiter

Der 18. August 2018 offenbarte einmal mehr auf verachtenswerte Weise das Zusammenspiel des kapitalistischen Staats mit dem Faschismus. Am Todestag des letzten großen Anführers der Arbeiterklasse Ernst Thälmann sorgten heuchlerische Politiker des SPD-geführten Senats durch eine täuschende Desinformationskampagne und den Einsatz Tausender ihrer willigen Prügelbullen dafür, dass Hunderte Nazis nahezu ungehindert durch die Mitte von Berlin marschieren konnten.

Gedenken heißt kämpfen. So widmeten wir unseren gestrigen Kampf gegen die Nazis dem kommunistischen Anführer und Vorsitzendem der KPD Ernst Thälmann. Während die Faschistenführer Hitler oder Heß feige ihrem elendigen Leben selbst ein Ende setzten, kämpfte Thälmann nach jahrelanger Folter im KZ ungebrochen bis zu seiner Ermordung durch die Nazis am 18.04.1944. Ernst Thälmann lebt in unserem Kampf weiter

Die Verehrer des faschistischen Massenmörders Heß mögen nun kurzfristig triumphieren, weil  sie mit Hilfe des bürgerlichen Staats, der ihr Versteckspiel wohlwollend ausnutzte, durch die Straßen von Berlin marschieren konnten. Wir jedoch sahen die Feigheit der Faschisten immer dort, wo wir sie trotz Bullenübermacht direkt antreffen konnten. Die Faschisten haben mit ihrer Taktik und Selbstaufgabe nur bewiesen, dass sie ohne sich hinter Bullen zu verstecken in Berlin niemals aufmarschieren können.

Wir versprechen: „Ernst, der Kampf geht weiter!“