Aufruf: Lenin-Liebknecht-Luxemburg-Demo 2017

 Am 15.01.1919 ermordete der deutsche Staat die Gründer der KPD Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. Sie waren mit ihren Ideen einer gerechteren solidarischen Gesellschaft eine Gefahr für das ausbeuterische kapitalistische System.
Auch 98 Jahre nach ihrer Ermordung bestehen die gleichen ausbeuterischen Verhältnisse.
Auch 98 Jahre nach ihrer Ermordung kämpfen wir gegen die Unterdrückung des kapitalistischen Staats.
Erinnern heisst kämpfen. Erinnern wir uns an Rosa und Karl. Lasst uns 100 Jahre nach der Oktoberrevolution den Traum einer gerechten und solidarischen Welt weiter träumen. Kommt zur Gedenkdemo am 15.01. um 10 Uhr zum U-Bhf. Frankfurter Tor.


Gemeinsam kämpfen – Gemeinsam gedenken!
Für einen revolutionären Aufbauprozess!
Der Kampf geht weiter – für den Kommunismus!
Für die sozialistische Revolution! ☭

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Aufruf: Berlin sagt nein zu Rassismus

Samstag, 14.01. // 13 Uhr // Berlin Bahnhof Zoo
Nazis den Tag versauen

Am kommenden Samstag wollen die Nazis des sogenannten „Bürgerbündnis Hand in Hand“ aus dem Havelland zum dritten Mal in Berlin aufmarschieren. Der Name kann uns nicht täuschen. Dahinter verbirgt sich das übliche breite Nazi-Spektrum von Reichsbürgern, Altnazis, NPD und Pro-Deutschland-Mitgliedern sowie Nazi-Kameradschaften.

Nach den beiden letzten Aufmärschen der Nazi-Truppe mit jeweils zweistelligen Teilnehmerzahlen rechnen wir diesmal mit gut 100 Nazis. Auf Facebook haben sich aktuell 120 Personen angemeldet. Treffpunkt des braunen Gesindels ist der Hardenbergplatz vor dem Bahnhof Zoo. Nach ihrer üblichen Hetze gegen Geflüchtete und Muslime wollen diese sicher wieder über den Kurfürstendamm marschieren.

Lasst nicht zu, dass die Nazis ihre Hetze unwidersprochen am Bahnhof Zoo und in der Haupteinkaufsstraße Berlins verbreiten können. Kommt am Samstag ab 13 Uhr zum Hardenbergplatz und stellt Euch den Nazis entschlossen und kreativ entgegen.

Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda!

 

Freilassung von Musa Aşoğlu und allen politischen Gefangenen gefordert

Türkische und deutsche Aktivist*innen demonstrieren am Kottbusser Tor

Über 50 türkische und deutsche Aktivist*innen fanden sich am 13. Januar am Kottbusser Tor ein und forderten lautstark die Freilassung von Musa Aşoğlu. Musa wurde bereits am 02.12.2016 in Hamburg verhaftet und wird seit dem in Isolationshaft gefangen gehalten. Er wird verdächtigt ein hochrangiger Führungsfunktionär der in Deutschland verbotenen kommunistischen Revolutionären Volksbefreiungspartei (DHKP-C) in Europa zu sein.

Sein Fall reiht sich ein in die andauernde Kriminalisierung und Verfolgung von linken Politiker*innen aus der Türkei und aus Kurdistan. So wird aktuell in Berlin den kurdischen Aktivisten Ali und Cem der Prozess gemacht, weil sie Mitglied der ebenfalls verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei PKK sein sollen. In München erwartet mehreren Aktivist*innen der Konföderation der Arbeiter aus der Türkei (ATIK) mehrjährige Haftstrafen, obwohl keinem Straftaten vorgeworfen werden.

So zeigten die Unterstützer*innen auch deutlich ihre Solidarität mit allen politischen Gefangenen. Neben der weiteren Forderung an die deutsche Regierung, die Zusammenarbeit mit dem türkischen Despoten Erdogan einzustellen war „Freiheit für alle politischen Gefangenen“ und „Weg mit dem Verbot der PKK“ zu hören. Die Polizei hielt sich merklich zurück, so dass die Versammlung ohne Zwischenfälle verlief.

Hoch die internationale Solidarität!

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JOIN THE RAF
Roter Aufbau Friedrichshain/Berlin

Der Rote Aufbau Friedrichshain/Berlin ist ein Zusammenschluss von Menschen aus verschiedenen Spektren der Linken.

Mit dem Roten Aufbau Friedrichshain/Berlin möchten wir gemeinsam etwas Neues beginnen. Wir sehen uns als Teil der radikalen Linken. Allerdings geht es uns nicht darum unsere politische Praxis in irgendeiner Kneipenszene zu diskutieren.

Uns ist es wichtig unsere politische Praxis nicht nur in der Szene-Bar zu besprechen, sondern diese auch ganz gezielt im Alltag zu leben. Um dies umzusetzen möchten wir uns an Demonstrationen und Streiks beteiligen und diese gegebenenfalls mit organisieren. Mit Informationsveranstaltungen, Kampagnen und Aktionen, mit denen wir die Menschen in der Nachbarschaft ansprechen, die noch nicht politisiert oder organisiert sind, möchten wir unsere politische Praxis in den Alltag hinein tragen.Wir möchten unsere politische Arbeit in die Schulen, die Betriebe und auf die Strasse tragen und den Menschen zeigen, dass es eine Alternative zum Kapitalismus gibt.

Hierbei möchten wir jedoch keineswegs eine Stellvertreterrolle einnehmen, sondern auch für unsere eigenen Interessen einstehen. Schließlich geht es auch um die Veränderung der eigenen Lebensverhältnisse. Uns ist es wichtig mit den betroffenen Menschen und nicht nur für die betroffenen Menschen politisch aktiv zu werden.

Da es sicher Menschen gibt, die den obigen Satz nicht oder falsch verstehen, möchten wir hier kurz mit einem Beispiel darauf eingehen, was wir mit diesem Satz aussagen möchten. Eine Demonstration, die sich gegen die Missstände in einer Unterkunft für geflüchtete Menschen richtet, ist sicherlich eine gut gemeinte Sache. Allerdings bringt es nichts, eine solche Demonstration durchzuziehen, ohne die Bewohner der entsprechenden Unterkunft einzubinden. Aktionen dieser Art führen in der Regel zu Missverständnissen und die betroffenen Menschen fühlen sich übergangen. Deshalb sind wir der Meinung, dass es wichtig ist, gemeinsam mit den jeweils betroffenen Menschen zu arbeiten und nicht über die Köpfe der Betroffenen hinweg zu agieren.

Unsere politische Arbeit richtet sich an alle Menschen, die von der gesellschaftlichen Teilhabe ausgeschlossen sind oder ausgeschlossen werden sollen. Mit unserer politischen Arbeit möchten wir die illegalisierten Migrant*innen, die erwerbslosen Menschen und die Menschen die, sich der Lohnarbeit verweigern, erreichen. Wir möchten die Menschen erreichen, die durch Lohndumping ausgebeutet werden und wir möchten die Menschen erreichen, die in Knästen, psychiatrischen Einrichtungen und auf der Strasse täglich ums überleben kämpfen. Wir möchten die Menschen erreichen, die aus verschiedenen persönlichen oder beruflichen Gründen von Vereinsamung betroffen sind und/oder soziale Ausgrenzung erfahren. Diesen Menschen möchten wir zeigen, dass eine befreite Gesellschaft möglich ist und es eine Alternative zu der kapitalistischen Gesellschaft in der wir uns aktuell befinden gibt.

Unserer Gruppe liegt ein antifaschistisches, antimilitaristisches, antisexistisches, interventionistisches, internationalistisches und antiimperialistisches Politikverständnis zu Grunde. Allerdings haben wir unser Selbstverständnis noch nicht vollständig ausgearbeitet. Somit haben neue Mitglieder die Möglichkeit Punkte, die ihnen wichtig sind, mit in das Selbstverständnis einfließen zu lassen.
Wir möchten den Kampf gegen Kapital, Faschismus, Patriarchat und den Staat aus der Szenekneipe auf die Strasse tragen – mit allen Menschen die dazu bereit sind.

Wir wollen den roten Aufbau wagen. Falls ihr als Gruppe oder Einzelperson Teil dieser Entwicklung werden möchtet schreibt uns: rafberlin@riseup.net

Für einen revolutionären Aufbauprozess!
Der Kampf geht weiter – für den Kommunismus!
Für die sozialistische Revolution!