Das Syndikat verteidigen – Soli-Kundgebung am 12 Oktober

Nach der Kollektivkneipe „Meuterei“ in Kreuzberg ist nun auch die Kollektivkneipe „Syndikat“ in der Neuköllner Weisestraße akut von Verdrängung bedroht. Nach 33 Jahren soll diese nach dem Willen der Eigentümer zum 31. Dezember dicht machen. Viele sind bereits durch die fortschreitende Gentrifizierung still und leise gegangen. Betreiber*innen, Freund*innen und solidarische Nachbar*innen wollen die Verdrängung ihrer Kiezkneipe aufgrund der Profitinteressen von Besitzenden jedoch nicht so einfach hinnehmen.

Kämpfen wir mit für soziale Begegnungsstätten ohne Konsumzwang. Unterstützt die Kampagne „Syndikat bleibt“ und kommt zur Soli-Kundgebung am Freitag, 12.10. ab 18 Uhr in die Weisestraße 56.

Infos: syndikatbleibt.noblogs.org

Ein Gedanke zu „Das Syndikat verteidigen – Soli-Kundgebung am 12 Oktober“

  1. einmal was zum Thema „Verdrängung“: wer in diesem Deutschland tatsächlich denkt etwas „legal“ aufzubauen muss um Erfolg zu haben Mitlauferei betreiben sonst gehst du schlicht unter. Dazu wird man sich so einiges an Repression einfallen lassen und in der regel greift dann auch dieser Angriff. Weg ist man. So einfach ist es auch wenn man jetzt sagt ach da müsse man Widerstand leisten. Selbst wenn du das Haus besetzt und eine Art Hafenstrasse Teil 2 bastelst ist es nur eine Frage von zeit bis man dich aus dem haus holt.

    Grundsatz ist zunächst: du bist in der Unterzahl und weiter du greifst am völlig falschen Ziel an.

    Das wahre Übel sitzt nicht in einem Hauseigentümer sondern in berlin in einem Gebäude das man fast schon der Lage entsprechend „Reichstag“ nennen kann. So wie in diesem „alten“ Reich geht es in diesem „neuen“ Reich zu. Meint man wirklich man hätte das alte Reich mit Proteste und Blabla weg bekommen ? Sicher nicht da musste man zu einem umfassenden D Day greifen. Im neuen Reich ist die Lage fast gleich. Die kriegst du nicht mehr mit Blabla weg. Bevor du auch nur die Idee hast zum Beispiel „Szene Lokale“ öffnest wird man ein Weg finden „ganz legal natürlich“ das Ding wieder zu zu machen. So läuft es immer sofern man nicht erkennt an falschen fronten zu kämpfen.

    Daher Proteste zuM erhalt des Lokals ok aber vergesst nie an der richtigen Front zu kämpfen.

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