Gedenken heißt kämpfen – Ernst Thälmann lebt in unserem Kampf weiter

Der 18. August 2018 offenbarte einmal mehr auf verachtenswerte Weise das Zusammenspiel des kapitalistischen Staats mit dem Faschismus. Am Todestag des letzten großen Anführers der Arbeiterklasse Ernst Thälmann sorgten heuchlerische Politiker des SPD-geführten Senats durch eine täuschende Desinformationskampagne und den Einsatz Tausender ihrer willigen Prügelbullen dafür, dass Hunderte Nazis nahezu ungehindert durch die Mitte von Berlin marschieren konnten.

Gedenken heißt kämpfen. So widmeten wir unseren gestrigen Kampf gegen die Nazis dem kommunistischen Anführer und Vorsitzendem der KPD Ernst Thälmann. Während die Faschistenführer Hitler oder Heß feige ihrem elendigen Leben selbst ein Ende setzten, kämpfte Thälmann nach jahrelanger Folter im KZ ungebrochen bis zu seiner Ermordung durch die Nazis am 18.04.1944. Ernst Thälmann lebt in unserem Kampf weiter

Die Verehrer des faschistischen Massenmörders Heß mögen nun kurzfristig triumphieren, weil  sie mit Hilfe des bürgerlichen Staats, der ihr Versteckspiel wohlwollend ausnutzte, durch die Straßen von Berlin marschieren konnten. Wir jedoch sahen die Feigheit der Faschisten immer dort, wo wir sie trotz Bullenübermacht direkt antreffen konnten. Die Faschisten haben mit ihrer Taktik und Selbstaufgabe nur bewiesen, dass sie ohne sich hinter Bullen zu verstecken in Berlin niemals aufmarschieren können.

Wir versprechen: „Ernst, der Kampf geht weiter!“

2 Gedanken zu „Gedenken heißt kämpfen – Ernst Thälmann lebt in unserem Kampf weiter“

  1. Morgen findet der Gedenktag für die Opfer hinter Gittern und ihrer Angehörigen statt und ich lade euch ein Berlin Ubahnhof Britz Süd Rudower Str Ecke Möwenweg dort steht eine Skulptur von einer türkischen Künstlerin ich vom Knastschadenkollektiv Andre’Moussa möchte Euch alle Einladen zum Gedenktag denn der 18.Oktober ist ein besonderer Tag in der Linken und daher Kämpfe ich seit Jahren für diesen jährlichen Gedenktag für die Opfer hinter Gittern und ihre Angehörigen aber auch normale Bürger die Opfer bei Arztbesuch wurden und als Patienten dritter Klasse behandelt worden sind und am Monatsende nicht mehr zum Arzt gehen wegen der Rezeptgebühren die sie nicht mehr bezahlen können sind Eingeladen! Daher von der deutschen Aidshilfe bis zur Gefangenengewerkschaft Berlin kommen alle vorbei Sozialpolitische grüße Andre’Moussa Knastschadenkollektiv ✊

  2. … es ist einfach bewegend die Fahne der RAF im August 2018 zu sehen und das im Zusammenhang im Gedenken an einen großartigen Genossen. Wenn der gegner sagt „ach die RAF gibt es nicht mehr“ oder „ach das seinen alles Verbrecher die Panzerwagen überfallen usw.“ dann zeigt sich am Beispiel des Gedenkens nicht nur das Gedenken sondern auch ein absolut friedvoller ja menschlich gewaltfreier Kampf gegen all diese Repression.

    „Die Geister die ich rief“ werden da ja wohl kaum in Berlin Gedenken abgehalten haben aber dem werten Feind wäre es zuzutrauen auch noch zu behaupten das es ein geist gewesen sei der da am Denkmal war. So gesehen hätte der feind richtig gesagt denn es war der „Geist der revolution“ der nie gestorben ist. Es sind aber lebendige Genoss*innen die unter anderem in Berlin mehr als nur aktiv sind.

    Die Revolution lebt
    Die RAF lebt

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