Aktionskarte für den rechtsextremen Heßmarsch am 18.08. in Berlin – Zwei mögliche Routen

Auch einen Tag vor dem rechtsextremen Heßmarsch am 18.08. in Berlin bleibt weiter unklar, wann und wo die Nazis aufmarschieren. Es gibt zwei mögliche Routen, eine in Spandau und eine von Friedrichshain nach Lichtenberg. Wir gehen aktuell weiterhin vom Schwerpunkt in Spandau aus.

Im Bild die Aktionskarte mit beiden möglichen Nazirouten zum download. Zentraler Antifa-Treffpunkt ist beim Fernsehturm am Bahnhof Alexanderplatz um 9:30 Uhr. Dort gibt es auch die neusten Infos. Aktuelle Infos gibt es auch auf Twitter unter dem Hashtag #B1808 oder unter http://demoticker.org

Bleibt flexibel und entschlossen! Es gibt kein Recht auf NS-Verherrlichung!

Ein Gedanke zu „Aktionskarte für den rechtsextremen Heßmarsch am 18.08. in Berlin – Zwei mögliche Routen“

  1. Randbemerkungen: hier ersehen wir nicht nur das beispielhafte Vorgehen gegen den braunen Blödsinn zu stehen. Es ist (leider immer noch) wichtig hier Protest zu zeigen. Es ist aber auch zu sehen wie sehr dieses Deutschland Nazis „unterstützt“. Da wird dies und das gesperrt und dem braunen Blödsinn freien Lauf gewährt. Was soll das ? Entweder steht Deutschland gegen Nazis oder man ist doch nicht so an das Versprechen „nie mehr“ gebunden.

    Ganz abgesehen davon … wir erkennen hier in der Sache an sich einige durchaus interessante Aspekte. Es geht jetzt mehr um Strategien usw. Wir erkennen das es im Artikel um zwei mögliche Routen der Nazis ging und niemand so recht wusste wo die Deppen nun entlang gehen. Eine fast schon alltägliche Strategie der „werten Polizei“ und natürlich auch der Nazis. Man will eben „Störungen“ vermeiden. Kein grund jetzt auf den Gegner sauer zu sein. Man muss diese Strategien des Feindes kennen und wissen wie man solchen Dingen begegnet. Wer eine Stadt von einem „erhöhten Punkt“ aus einblicken kann wird fast jede „ungewöhnliche“ Bewegung bemerken und das kann man fix an die „Leute unten“ melden die dann effektiv zum Protest aufbrechen. Fast genau so macht es auch der gegner. Man sitzt da irgendwo in Berlin schaut auf die Stadt und wenn sich da was bewegt wird es gemeldet. Noch bevor du reagieren kannst hast du eine Hundertschaft vor der Nase. Also: verwende die gleiche Strategie.

    Auch so ein Aspekt ist das Auftreten an sich. Eine Gruppe in schwarzer Kleidung gekleidete Leute wird absolut auffallen aber eine Gruppe junger Leute in bunter Kleidung die scheinbar einen Stadtbummel macht wird selbst geübten „Beobachter“ entgehen.

    Das sind jetzt „nur“ zwei kleine Aspekte die man sich im Kampf gegen Nazis und anderen Dingen einmal aneignen sollte. Natürlich wäre noch weit mehr zu beachten jedoch mit einer effektiven Strategie wird es selbst einem Kindergarten Kind möglich sein direkt vor Diktator Erdogan zu stehen. Wir haben dazu über viele Jahre hinweg sehr aussagekräftige und beweisbare „Tests“ durchgeführt. Schmunzel… vermutlich genau deshalb glaubt man in uns die „ach so große Gefahr“ zu sehen weil es uns eben möglich istso gut wie jede Abwehr des Feindes zu durchbrechen.

    All das kann man man erlernen und natürlich effektiv anwenden. Schmunzel ja und bevor die Nazis überhaupt auf die Idee kämen in Berlin umher zu ziehen wäre selbst die Idee im keim erstickt.

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