Oberbaumbrücke in Berlin in Solidarität mit den Seenotrettern und Geflüchteten zeitweise besetzt.

Wir unterstützen die zivilgesellschaftliche Initiative „Seebrücke“, die sich für die Seenotrettung von Menschen auf der Flucht im Mittelmeer einsetzt. Im Rahmen eines Flashmobs beteiligten wir uns am 15. August gemeinsam mit vielen Aktivist*innen an der zeitweisen Besetzung der Oberbaumbrücke über die Spree.

Wir haben mit annähernd 500 Menschen eine symbolische Grenze gezogen, um den Normalzustand der menschenverachtenden Abschottung zu durchbrechen. Die Autofahrer*innen konnten über eine kurze Zeit nicht durch, aber ihnen passierte nichts. Die Schutzsuchenden, die nicht durch das Mittelmeer kommen, ertrinken dagegen. Mit der Blockade protestierten wir gegen die EU-Flüchtlingspolitik. Zugleich setzten wir ein Zeichen der Solidarität mit Geflüchteten und den Betreibern privater Seenotrettungsorganisationen.

Ein Gedanke zu „Oberbaumbrücke in Berlin in Solidarität mit den Seenotrettern und Geflüchteten zeitweise besetzt.“

  1. hier sind wir etwas geteilter Meinung. Grenzen sollte es grundsätzich nicht mehr geben und jede*r sollte dahin reisen wohin man reisen möchte und jede*r sollte da leben wollen wo man leben mag.

    Seit mehr als 33 Jahre werden wir von einem Land wie Dreck wie Bestien behandelt und man wird gejagt und verfolgt und was da nicht noch alles getan wird. Wir sind aber nicht die einzigen Betroffenen. Das ganze Volk leidet doch. Ja und ausgerechnet in dieses Land wollen Leute die Krieg überlebt haben. Das können wir uns einfach nicht erklären. Wieso „flüchtet“ denn niemand in die VR China oder in die VR Nord Korea ? Es sind wunderbare Länder mit vielen sehr liebevollen Menschen.

    Du findest sehr schnell Unterkunft gute Arbeit und sehr schnell wahre Freunde.

    Aber schlicht alle wollen in diesen „goldenen Westen“ und das nachdem sie sich selbst längst in Sicherheit gebracht haben.

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