Konspiratives Sommerfest der Berliner NPD am 4. August in Köpenick

Am Samstag, 4. August will die NPD in Berlin wieder einmal ihr Sommerfest feiern. Die Angst der NPD vor antifaschistischen Aktionen muss groß sein, denn sie hält den genauen Ort der Feier geheim. Wir gehen davon aus, dass die Zusammenkunft  der Nazis wie zuletzt auf dem Gelände der Berliner Parteizentrale in der Seelenbinderstraße 42 in Köpenick stattfindet.

Als musikalischer Part kündigt die NPD die nationalistischen Liedermacher „Hermunduren“ (Steven Arndt) aus Eisenach sowie „FreilichFrei“ (Maik Krüger) aus Zwickau an. Arndt ist außerdem noch in der Rechtsrock-Band „Killuminati“ aktiv. Unterstützt wird das Treffen in Berlin von der im Onlinehandel aktiven Polsterbräu-Privatbrauerei aus dem oberfränkischen Waischenfeld (Landkreis Bayreuth), die dem NPD-Funktionär Janus Nowak gehört.

Das Bündnis „Zentrum für Demokratie“ ruft für den Samstag zu einem antifaschistischen Sommertag in Treptow-Köpenick auf. Dieser startet mit einer Kundgebung gegen das Sommerfest der NPD ab 11 Uhr in unmittelbarer Nähe zur NPD-Geschäftsstelle auf dem Mandrellaplatz auf. Danach sind Aktionen in Nazi-Hotspot am S-Bahnhof Schöneweide vorgesehen.

Auch wenn die NPD zunehmen an Bedeutung verliert ist für uns klar, dass Zusammentreffen von Nazis wie beim Sommerfest mit allen Mitteln zu bekämpfen sind. Unterstützt daher die Aktionen am Samstag in Köpenick und Schöneweide. Aus Berlin-Mitte gibt es die Möglichkeit einer gemeinsame Anreise. Treffpunkt ist um 10 Uhr am Ostkreuz Ausgang Markgrafendamm.

Ein Gedanke zu „Konspiratives Sommerfest der Berliner NPD am 4. August in Köpenick“

  1. …eine wirklich gute Idee und schöne Aktion gegen die braunen Spinnereien. Und nun zum kritischen Teil:

    Wir reisen dazu in der geschichte zurück an das Ende eines Krieges. 1945. Die Welt hat gesehen was Nazis angestellt haben und die Welt hat erfahren wie sehr man da mitgelaufen ist. Es folgten nicht nur große Versprechen wie „nie mehr“ sondern es folgten große Verfahren wie in Nürnberg und die Welt hat auch das Wesen viele kleiner und großer Nazis erlebt. Die zeit lief weiter und schon genossin Meinhof hat mit vielen beispielhafte Artikel über den Fortbestand des „Nazigut“ geschrieben. Etwas später starb Genossin Meinhof in Haft unter sehr dubiose Umstände. Die RAF machte weiter und sie lebt bis heute und der Geist vieler toten genoss*innen lebt in den Herzen der heutigen RAg Genoss*innen weiter und wir sehen und sagen es doch das es heute jetzt und hier immer noch sehr abartige Nazis gibt. Deutschland hat über 70 Jahre die Gelegenheiten gehabt sich von den Nazis zu trennen und viele Gelegenheiten wurden einfach vertan. Unter den absurdensten Begründungen bleiben Parteien erlaubt die alles andere als „toll“ sind. Fakten wie die NSU und die Umstände bzw. der bezug zum versagen des Staates belegen wie sehr Deutschland versagt.

    Es scheint einfach nicht mehr zu genügen „nein zu Nazis“ zu sagen. 70 Jahre Protest gegen Nazis mit dem Fakt das es Nazis immer noch gibt sind der absolute Beweis das Protest alleine scheinbar keine Wirkung hatte. Daher müssen endlich richtige Wege eingeschlagen sein um zunächst den üpolitischen Machthabern eine klare Ansage zu machen das man Nazis nicht will und das sie im Rahmen eines Ultimatum zu agieren haben. Dies etwas harte Mittel ist durchaus angemessen und legal denn vom Grundsatz her hat die Politik dem Volk zu dienen und manchen Politiker*innen scheint man das einfach manchmal auf anderen Wege klar machen müssen zumal die heutige Deutsche Politik oft alles andere als zum Wohle des Deutschen Volkes ist.

    Leute neben diesen netten Aktionen gegen Nazis – macht euren Politiker*innen (natürlich firedvoll und gewaltfrei) „Dampf“. Ihr werdet noch tsd. Jahre gegen Nazis laufen wenn ihr nicht anfängt das Übel bei der Wurzel packen zu wollen. Nur Spaziergänge alleine wird der Gefahr Nazi nie beseitigen. Ihr habt erlebt bzw. ihr wisst wozu Nazis fähig sind und meint ihr echt nur ein Spaziergang hätte damals die Durchschlagekraft der Widerstandbewegungen im dritten Reich ausgemacht ?

    Ihr müsst heldenhafte Texte schreiben so wie Sophie Scholl oder Anne Frank. Klare Worte zu einem Problem. Ihr müsst verbal wie Genossin Meinhof auftreten können und die „Schnautze“ einer Genossin Ensslin haben. Neben dem verbalen Teil gilt es die Masse dazu zu bewegen aufzustehen. Das klappt durchaus. Eine Masse kann sich erheben und sogar dicke „Mauern“ einstürzen lassen. Nun ja die Mauer in diesem beispiel ist wahrscheinlich in die falsche Richtung gefallen aber sie ist umgefallen und genau so könnt ihr die politischen Mauern jener Politiker*innen einstürzen lassen die alles andere als dem Wohl des Volkes dienen. Ihr könnt etwas bewegen – also tut es !

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