Vor 25 Jahren starb Wolfgang Grams durch die Hand des Staates

Heute vor 25 Jahren, am 27. Juni 1993 wurde Wolfgang Grams in Bad Kleinen von der GSG9 wehrlos auf dem Boden liegend erschossen. Zuvor waren er und Birgit Hogefeld von dem Spitzel des Verfassungsschutzes Klaus Steinmetz in eine Falle gelockt worden.

Kein vergeben – kein vergessen!

Ein Gedanke zu „Vor 25 Jahren starb Wolfgang Grams durch die Hand des Staates“

  1. zunächst… einen ganz besonderen Dank an die Genoss*innen der RAF Berlin. Gerade die „Rentner“ der RAF blicken voller Stolz auf die „vierte“ Generation RAF die immer wieder zeigt das unsere Held*innen nie vergessen sind. Danke !

    (Exklusiv hier – Daniela Klette und Raymund Martini sowie weitere Genoss*innen):

    Bad Kleinen 1993. Es war ein schöner sonniger Tag. Man hat auf der einen Seite sich auf ein Treffen mit alten Freund*innen / Genoss*innen freuen können wenn da nicht die Information auf ein mögliches Wirkes des Staates gewesen wäre. Ein glücklicher Umstand war es wohl das andere die womöglich auf der Hinreise nach Bad Kleinen waren „abgefangen“ bzw. gewarnt werden konnten. Auf dem Bahnhof die Genossin Bigi und der Genosse Gags. Von Steinmetzt wusste man bescheid. Ein Verräter. Dann so sagen es alle Seiten „brach die Hölle los“ – „ein Kugelhagel“. Das (sagen wir es mal so) „auch andere RAF treue Kräfte“ wirkten wurde schnell klar und wird oft genug tot geschwiegen.

    Der Tot. Da war er dann. Zwei Tote in wenigen Sekunden. Alles was da war lag auf dem Boden. Einige zitterten und andere fingen an zu beten. 10 Sekunden die Zeit blieben um nach Gags zu schauen „tschüß“ zu sagen und sich schnellst fort zu machen.

    Was danach geschah (wie soll man es sagen) man hat womöglich es fertig gebracht einen Toten zu erschießen. Was für ein Armutszeugnis an die Menschheit.

    Die die da waren und raus kamen versammelten sich waren erstaunt das schon etwa 3 Stunden nach dem Gefecht die Züge wieder führen. Blutspuren waren lapidar überdeckt und Züge und Menschen rollten oder gingen über diese Spuren hinweg … als sei nichts geschehen. Zeitgleich wurde Genossin Bigi mitgeteilt das Gags tot ist das es einen weiteren Toten gab und klar war das Steinmetz der Verräter war. Wir wären in diesem Augenblick gerne bei unserer Genossin gewesen aber sie musste alleine durch das Tief.

    Erst früh am morgen machte man sich auf sammelte sich an einem Punkt und das Leben ging weiter.

    An diesem Tag haben einige von uns Geschichte geschrieben …

    und 25 Jahre später schreibt die vierte Generation RAF Berlin ein kleines STück Geschichte hinzu denn man hat Bad Kleinen (uvm.) nicht vergessen.

    Das lieber Leser*innen ist der wahre Geist der heutigen RAF. Eine Geschichte die keineswegs in Bad Kleinen oder 1998 endete. RAF ging weiter und wie man sieht stehen wir nach wie vor an vorderster Front und haben uns Menschlichkeiten wie Gedenken/Trauer bewahrt.

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