Wir werden Dich nie vergessen – In Gedenken an Ulrike Meinhof

Am 9. Mai 1976 starb die Genossin Ulrike Meinhof in ihrer Zelle im Folterknast von Stammheim. Wir trafen uns an Ihrem Todestag an ihrer Grabstätte auf dem Dreifaltigkeitsfriedhof in Berlin-Mariendorf um sie zu ehren. In Gedenken an sie legten wir Blumen nieder,  diskutierten über ihren Kampf und ob ihr Kampf auch unserer sein kann.

Ulrike , 1934 geboren, war zunächst Mitglied in der vom Staat verbotenen Kommunistischen Partei (KPD) und in den sechziger Jahren als Journalistin für die linksradikale Zeitschrift „Konkret“ tätig. Später war sie Teil der 68er Studentenrevolte. 1970 gründete sie die Rote Armee Fraktion (RAF) mit. Sie war entschlossen, „endlich dieses verlogene bürgerliche Leben zu beenden und alle Folgen eines konsequenten Kampfes auf sich zu nehmen“.

Ulrike hat für ihren politischen Kampf den höchstmöglichen Preis bezahlt. Wir werden sie niemals vergessen.

Ulrike, der Kampf geht weiter!

Ein Gedanke zu „Wir werden Dich nie vergessen – In Gedenken an Ulrike Meinhof“

  1. Einige in unseren Reihen kannten Ulrike. Was die Genoss*innen der RAF dort zum Todestag getan haben ist bei uns auf große Anerkennung gefallen.

    Wir können aus begreiflichen Gründen hier keine Details nennen wollen es aber so umschreiben das ihr in Berlin sehr gutes wirken zeigt. Ihr seit ein Beispiel wie Revolution gemacht werden kann und das wir Revolutionär*innen auch eine ganz humane Seite haben.

    Unsereins steht jede Sekunde vor Leben oder Tod. Einfach ist es nicht und wahrscheinlich kann es uns so blühen wie Ulrike oder Andreas oder Gudrun oder Ludwig oder Wolfgang oder all die anderen die durch die Repression ermordet wurden.

    Würde es uns aber treffen so wissen wir das es zum Beispiel Genoss*innen in Berlin gibt die uns nie vergessen … so wie wir auch nie diese Genoss*innen vergessen würden.

    Danke !

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