Aktuelle Infos zum Naziaufmarsch in Berlin am 3. März

Wir haben für Euch die aktuellen Infos zum Naziaufmarsch am kommenden Samstag (03.03.) auf einer Aktionskarte zusammengestellt. Aufmarschort der Nazis ist ab 15 Uhr der Washingtonplatz vor dem Hauptbahnhof. Von dort wollen sie ab ca. 16 Uhr über den Rosenthaler Platz, wo eine Zwischenkundgebung geplant ist,  zum S-Bahnhof Alexanderplatz marschieren.  Die genaue Route ist Hugo-Preuß-Brücke – Kapelle Ufer – Reinhardtstraße – Friedrichstraße – Torstraße – Rosenthaler Platz  – Rosenthaler Straße – Weinmeisterstraße – Münzstraße –  Rochstraße – Dircksenstraße – An der Spandauer Brücke – Spandauer Straße – Karl-Liebknechts-Straße.

Bisher sind zwei Gegenkundgebungen angemeldet. Die erste ab 14:30 Uhr in der Nähe des Aufmarschorts im Spreebogen, die zweite am Friedrichstadtpalast ab 16 Uhr. Daneben wird es vorher eine kurdische Großdemo geben, deren Demoroute uns noch nicht bekannt ist. Sammelplatz für die kurdischen Unterstützer*innen ist ab 12 Uhr am Neptunbrunnen vor dem Berliner Fernsehturm. Änderungen sind jedoch noch möglich. Achtet also auf aktuelle Infos unter dem Hashtag #b0303.

Die erfolgreiche Blockade des rassistischen Frauenmarsches am 17.02. in Kreuzberg hinterließ in der rechtsextremen Szene, insbesondere im AfD-Umfeld, deutlich wahrnehmbaren Frust. Dies könnte zu einer besseren Mobilisierung als zuletzt für den Naziaufmarsch führen. Wir rechnen damit, dass wieder über 1000 Nazis aus dem gesamten rechtsextremen Spektrum erscheinen. Schließlich fühlen sich von der lokalen AfD-Prominenz über den kleingeistigen Spießbürger bis bis zum gewaltorientierten Hooligan alle Arten von Rassist*innen von einer islam- und flüchtlingsfeindlichen Demo angezogen.

Für uns ist völlig klar, dass ein rechtsextremer Aufmarsch dieser Größenordnung in Berlin mit allen Mitteln zu bekämpfen ist. Zuletzt haben sich vor allem Massenblockaden als erfolgreich erwiesen. Daneben sind natürlich auch dezentrale Aktionen angemessen und beim Scheitern von Blockaden erforderlich.  Wir fordern alle Antifaschist*innen auf, sich kreativ und entschlossen an den Aktionen gegen den Naziaufmarsch zu beteiligen. Es gibt kein Recht auf Nazis in den Straßen.

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