Verharmlosung deutscher Verbrechen in der Kolonialzeit verhindern – Bürgerdialog der AfD am 23.02. im Rathaus Mitte kritisch begleiten

Eine ganz andere Form von Rassismus  offenbart die AfD in Berlin aktuell. Sie macht mobil gegen die mögliche Umbenennung Berliner Straßennamen, die nach rassistischen Verbrechern aus der deutschen Kolonialzeit wie Lüderitz oder Trotha benannt sind. Seit Jahren kämpfen zahlreiche antirassistische Initiativen wie „Berlin Postkolonial“ für eine Umbennung der Straßen im Afrikanischen Viertel in Wedding.

Einladung der AfD

Ganz in völkischer-deutscher Tradition will die AfD offensichtlich verhindern, dass die Namen, die für die grausamen Verbrechen und Massenermordungen durch die deutsche Kolonialarmee in den ehemaligen afrikanischen Kolonien stehen, aus dem Straßenbild getilgt werden. Dazu lädt sie für kommenden Freitag (23.02.) zu einem sogenannten Bürgerdialog und Diskussion mit dem AfD-Bundestagsabgeordneten und ehemaligen Geschichtslehrer Götz Frömming in das Rathaus des Bezirks Mitte ein.  Frömming selbst sieht in den Bemühungen von Bürger*innen und Bezirksamt zur Straßenumbennenung “modernen Kolonalismus” und “koloniale Eroberungswut”.

Wir rufen dazu auf, die Verharmlosung deutscher Verbrechen in der Kolonialzeit zu verhindern und die AfD-Veranstaltung kritisch zu begleiten. Kommt am Freitag, 23.02. um 17:30 Uhr zum Rathaus des Bezirks Mitte. Wir werden uns das auch nicht entgehen lassen.

  • 23.02.2018 | 17:30 Uhr 
  • Rathaus Bezirk Mitte (1. Stock) | Karl-Marx-Allee 31 

Aufruf von Hände weg vom Wedding
Internetpräsenz von Berlin Postkolonial

 

Ein Gedanke zu „Verharmlosung deutscher Verbrechen in der Kolonialzeit verhindern – Bürgerdialog der AfD am 23.02. im Rathaus Mitte kritisch begleiten“

  1. Das gute an einem erfolgreichen Leben im Untergrund ist das man seit etwa 30 Jahre nicht wirklich weiss wie wir aussehen und keine Kontrolle der Welt konnte bislang unsere Tarnung auffliegen lassen. Der AfD muss doch die Angst tief in den Knochen stecken denn wir könnten mittendrin in der Veranstaltung sein und niemand würde es auch nur ansatzweise merken.

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