Nächstes Offenes Gruppentreffen am 3. April in der Meuterei

Ihr wollt Euch engagieren gegen Faschismus, Kapitalismus und Patriarchat? Kommt einfach zu unserem nächsten offenen Gruppentreffen am Dienstag, 3. April. um 19 Uhr in die Meuterei (Reichenberger Str. 58) und bringt Euch mit Euren Ideen ein.

Themen u.a.:

– 50 Jahre Attentat auf Dutschke am 11. April
– Revolutionärer 1. Mai

Am Montag wieder gegen die Nazis von WfD und Bärgida

Morgen geht es wieder wie jeden Montag gegen die Nazis von Bärgida und „Wir für Deutschland“ (WFD). Kommt um 18:30 Uhr zum Dorothea-Schlegel-Platz am Bahnhof Friedrichstraße.

Der vom Marzahner Neonazi Enrico Stubbe angemeldete 4. Montagsmarsch wird voraussichtlich wieder am U-Bahnhof Kochstraße enden. Nachdem bei den ersten drei „Wir-sind-das-Volk-Märschen“ trotz Unterstützung von Bärgida nur jeweils 30-40 Nazis erschienen, durften diese zuletzt nicht über die Leipziger Straße zum Potsdamer Platz marschieren.

Obwohl Stubbe und seine Nazis eher lächerlich daherkommen, bleibt antifaschistischer Gegenprotest wichtig. Niemals dürfen wir rassistische Hetze in den Straßen Berlins dulden.

 

Antifaschistische Demo am 24.03. gegen AfD-Büro Johannisthal

  • Antifaschistische Demonstration
  • Samstag, 24.03. | 14 Uhr | S-Bahnhof Schöneweide/Sterndamm

Zwei Jahre AfD-Büro in Johannisthal. Wieder und wieder rassistische und diskriminierende Vorfälle. Ein sich ausbreitendes Klima, das nicht alle Menschen hier willkommen heißt. Das ist erschreckend viel Raum für braun-blaue Gesinnung. Dem wollen wir etwas entgegensetzen.

In der Winckelmannstraße 31 in Johannisthal haben die Mitglieder des Berliner Abgeordnetenhauses der AfD Martin Trefzer und Frank Scholtysek offiziell ihr Büro. Genutzt wird das Büro aber hauptsächlich vom Treptow-Köpenicker AfD-Verband, um von dort Hass und Hetze gegen alle zu verbreiten, die nicht in dessen menschverachtende Ideologie passen. Die Räume werden ihnen von der R&W Immobilienanlagen GmbH zur Verfügung gestellt. Von dort aus versuchen sie, neue Anhänger*innen zu gewinnen und ihre Politik der Ausgrenzung voranzutreiben. Unter dem Deckmantel des Hausmeisterservice des AfD-Mitglieds Oliver Lamprecht fand sich die lokale AfD dort schon vor der offiziellen Nutzung zusammen. Über diese Zweckentfremdung wurde R&W informiert, jedoch haben sie nichts dagegen unternommen. Nach mehreren Versuchen R&W zu überzeugen, das Mietverhältnis zu beenden, um menschenverachtenden Einstellungen keinen Raum zu bieten, ist bis heute nichts passiert. Stattdessen verteidigte die R&W ihre Vermietung an die rechtsradikale AfD. Damit geben wir uns nicht zufrieden!

Als ob das AfD-Büro nicht schon genug brauner Dreck für den Ortsteil wäre, wohnt in Johannisthal auch der stadtbekannte Neonazi Julian B.. Er fiel schon in der Vergangenheit durch ständige Hakenkreuz-Sprühereien, Verkleben rassistischer Plakate und Angriffe auf Antifaschist*innen in Johannisthal auf. Zudem ist er einer der Drahtzieher der von Neonazis verübten Anschlagsserie im benachbarten Süden Neuköllns. Dabei wurde unter anderem eine Buchhandlung und ihr Betreiber Ziel mehrerer Angriffe, nachdem dort Ende 2016 eine AfD-kritische Veranstaltung stattfand. Diese Anschlagsserie in Neukölln dauert bis heute an.

Wir akzeptieren nicht, dass sich Neonazis und andere rechte Hetzer*innen in ihrem Tun sicher und bestärkt fühlen und ohne Widerspruch anderen das Leben schwer machen können. Wir haben keinen Bock darauf, dass sich hier Menschenverachtung und Hass ungehindert breitmachen. Wir wollen nicht, dass sich eine Stimmung etabliert, die Ausgrenzung normalisiert und kleinredet. Und wir machen uns gemeinsam dafür stark, dass Menschen ohne Angst im Kiez und überall leben können!

Auf zur antifaschistischen Demonstration am 24. März:

• Weg mit dem AfD-Büro in Johannisthal!
• Keine Ruhe für die geistigen Brandstifter*innen der AfD!
• Keine Ruhe für die Täter des rechten Terrors!
• Für ein Klima der Solidarität und Offenheit!

Quelle: Initiative Kein Raum der AfD

Morgen wieder gegen die Nazis von WfD und Bärgida

Montag, 19.03. – 18:30 Uhr – Bahnhof Friedrichstraße

Morgen wollen die Nazis von Enrico Stubbe (Wir für Deutschland) wieder mit Verstärkung durch Bärgida zur dritten patridiotischen Montagsdemo vom Bahnhof Friedrichstraße zum Potsdamer Platz marschieren. Am letzten Montag haben es die kläglichen 25 Nazis nicht bis zum Potsdamer Platz geschafft. Sie gaben bereits in der Friedrichstraße auf.

Also raus auf die Straße und ran an die Nazis. Es gibt kein Recht auf rassistische Hetze.

Demo zum Tag der politischen Gefangenen

Morgen raus zur Demo zum Tag der politischen Gefangenen.

  • Sonntag, 18.03.2018 – 17:00 Uhr 
  • Bundeskriminalamt (Am Treptower Park 5-8)

Aktuell erleben wir eine Zeit, die von der Mobilisierung gegen Linke und der Kriminalisierung linker Proteste geprägt ist. Darüber hinaus sehen wir uns Tag für Tag mit bedrohlichen Verschiebungen des öffentlichen Diskurses hin zu einer repressiven, alltäglichen Überwachung konfrontiert. Während die AfD in den Parlamenten mit plakativen Feindbildern hetzt, steht der Feind immer häufiger links.

Aufruf der Roten Hilfe