Gedenkveranstaltung für Heather Heyer heute in Berlin

Vor einem Jahr am 12. August 2017 wurde Heather Heyer von einem Nazi in Charlottesville (Virginia) ermordet.

Wir gedachten heute Heather gemeinsam mit weiteren Antifaschist*innen vor der US-Botschaft in Berlin.  Gleichzeitig machten wir unsere Solidarität mit allen Menschen deutlich, die sich heute in Washington D.C. erneut den Nazis entgegen stellen.

RIP Heather

Kein vergeben! Kein vergessen!

Der türkische Autokrat Erdogan kommt Ende September nach Berlin

Vom 28. bis 29.09. empfangen Bundespräsident Steinmeier und Bundeskanzlerin  Merkel den türkischen Autokraten Erdogan in Berlin. Erdogan führt einen gnadenlosen Krieg gegen das kurdische Volk, die kommunistische Bewegung, die freie Presse und die gesamte Opposition. Deutschland unterstützt diesen Kriegstreiber nicht nur mit Geld, sondern auch mit Waffen.

Wir heißen Erdogan nicht willkommen. Wir fordern dazu auf, Erdogan einen „heißen“ Empfang zu bereiten.

NS-Verherrlichung stoppen – Den Rudolf-Heß-Marsch am 18. August verhindern

Zum Todestag des Hitler-Stellvertreters und NS-Kriegsverbrechers Rudolf Heß am 17. August mobilisieren Nazis bundes- und europaweit nach Berlin-Spandau. Heß machte 1987 im alliierten Kriegsverbrechergefängnis in der Spandauer Wilhelmstraße im Alter von 93 Jahren seinem armseligen Leben endlich ein Ende. Am Samstag, 18. August wollen Nazis aller Spektren Heß ab 12 Uhr mit einer Gedenkdemo  verherrlichen. Die Route ist bisher nicht bekannt. Zudem müssen wir bereits am Vortag der Demo – dem eigentlichen Todestag – mit Nazi-Aktionen insbesondere in Spandau rechnen.

Im Vorjahr suchten über 1000 Nazis den Berliner Stadtteil heim. Durch energisches Handeln konnten Antifaschist*innen allerdings den Naziaufmarsch blockieren. Auch in diesem Jahr ist mit einem Großaufgebot von Rechtsextremen zu rechnen. Nazis brauchen identitätsstiftende Großereignisse. Es ist erkennbar, dass mit dem Heßmarsch eine solche neue Tradition begründet werden soll. Dies gilt es mit allen Mitteln zu verhindern. Auch wir werden uns an den Aktionen gegen den Heßmarsch am 18. August und mögliche Aktionen der Nazis am 17. August beteiligen.

Bereits für den 17. August ist in Spandau eine Gegendemo unter dem Motto „Der Countdown läuft- gegen jedes Nazi-Heldengedenken“ eine Gegendemo angemeldet. Diese verläuft vom Bahnhof Spandau durch die Wilhelmstraße am Platz des ehemaligen NS-Kriegsverbrecher-Gefängnis vorbei. Sie dient als Anlaufpunkt für Aktionen gegen mögliches Nazitreiben. Wir treffen uns zur gemeinsamen Anreise um 16 Uhr am Bahnhof Alexanderplatz Ausgang Gonthardstraße.

Am eigentlichen Tag des Heß-Gedenkmarsches am Samstag, 18. August ab 12 Uhr finden viele Gegenveranstaltungen statt. Entsprechende Infos gibt es hier. Wir werden uns an den direkten Aktionen gegen den Marsch der Nazis beteiligen. Die Route der Heß-Fans ist noch nicht bekannt. Achtet also auf weitere Infos. Auch an diesem Tag  treffen wir uns zur gemeinsamen Anreise um 9:30 Uhr am Bahnhof Alexanderplatz Ausgang Gonthardstraße.

Es gibt kein Recht auf Nazi-Gedenken. Stellt Euch mit uns den Nazis entschlossen und kreativ entgegen.

Weitere Infos: nsverherrlichungstoppen.blogsport.eu

 

Kundgebung in Gedenken an Heather Heyer am 12. August auf dem Pariser Platz

Am 12. August 2017 wurde die 32-jährigee Heather Heyer von dem Faschisten James Alex Fields  in Charlottsville (Virginia) ermordet. Fields fuhr mit seinem Auto gezielt und mit hoher Geschwindigkeit in eine Gruppe von Antifaschist*innen, unter denen sich auch Heather befand. Heather erlag ihren schweren Verletzungen, 20 weitere Antifaschist*innen wurden schwer verletzt.

Der Rassist Fields war am Tag des Anschlags mit zahlreichen faschistischen Gruppen aus den gesamten Vereinigten Staaten nach Charlottsville (Virginia) gekommen. Der Nazi-Aufmarsch richtete sich gegen den geplanten Rückbau einer Statue, die an den Offizier der könförderierten Armee Robert Edward Lee erinnert. Tausende Menschen stellten sich den Nazis entgegen. Nach heftigen Auseinandersetzungen, die Verletzte auf beiden Seiten forderten, mussten sich die Rechten zurückziehen.

Auch in Deutschland werden Antifaschist*innen am Jahrestag des feigen Anschlags in Charlottsville an Heather erinnern. In Berlin findet am Sonntag, dem 12. August ab 14 Uhr vor der US-Botschaft auf dem Pariser Platz  eine Gedenkkundgebung statt. Auch wir werden am Tag der Ermordung von Heather ein Zeichen der Solidarität setzen. Ein Zeichen der Solidarität mit den Angehörigen und Freund*innen von Heather, ein Zeichen der Solidarität mit allen kämpfenden Antifaschist*innen.

Kein vergeben! Kein vergessen!

Link zum Aufrauf auf Indymedia

 

Konspiratives Sommerfest der Berliner NPD am 4. August in Köpenick

Am Samstag, 4. August will die NPD in Berlin wieder einmal ihr Sommerfest feiern. Die Angst der NPD vor antifaschistischen Aktionen muss groß sein, denn sie hält den genauen Ort der Feier geheim. Wir gehen davon aus, dass die Zusammenkunft  der Nazis wie zuletzt auf dem Gelände der Berliner Parteizentrale in der Seelenbinderstraße 42 in Köpenick stattfindet.

Als musikalischer Part kündigt die NPD die nationalistischen Liedermacher „Hermunduren“ (Steven Arndt) aus Eisenach sowie „FreilichFrei“ (Maik Krüger) aus Zwickau an. Arndt ist außerdem noch in der Rechtsrock-Band „Killuminati“ aktiv. Unterstützt wird das Treffen in Berlin von der im Onlinehandel aktiven Polsterbräu-Privatbrauerei aus dem oberfränkischen Waischenfeld (Landkreis Bayreuth), die dem NPD-Funktionär Janus Nowak gehört.

Das Bündnis „Zentrum für Demokratie“ ruft für den Samstag zu einem antifaschistischen Sommertag in Treptow-Köpenick auf. Dieser startet mit einer Kundgebung gegen das Sommerfest der NPD ab 11 Uhr in unmittelbarer Nähe zur NPD-Geschäftsstelle auf dem Mandrellaplatz auf. Danach sind Aktionen in Nazi-Hotspot am S-Bahnhof Schöneweide vorgesehen.

Auch wenn die NPD zunehmen an Bedeutung verliert ist für uns klar, dass Zusammentreffen von Nazis wie beim Sommerfest mit allen Mitteln zu bekämpfen sind. Unterstützt daher die Aktionen am Samstag in Köpenick und Schöneweide. Aus Berlin-Mitte gibt es die Möglichkeit einer gemeinsame Anreise. Treffpunkt ist um 10 Uhr am Ostkreuz Ausgang Markgrafendamm.