Viel los in der kommenden Woche in Berlin – hier die wichtigsten Veranstaltungen im Überblick

Aich in der kommenden Woche gibt es viel zu tun in Berlin. Wir haben für Euch die wichtigsten Veranstaltungen zusammengefasst.

 

  • Montag, 17.09. – 15:30 Uhr – Neptunbrunnen
  • Mahnwache der Seebrücke Berlin

Immer montags findet am Neptunbrunnen eine Mahnwache der Seebrücke Berlin statt. Die MsBerlin versteht sich als Aktionsplattform für die Seebrücke. Lesungen, Diskurse, Projektvorstellungen, Verteilen von Informationsmaterial, künstlerisches Gestalten von Transparenten… alles möglich.

Weitere Infos: seebruecke.org

 

  • Montag, 17.09. – 18:30 Uhr – RWE Büro Internationales Handelszentrum, Friedrichstraße 95
  • Klimakiller RWE stoppen – Hambacher Forst retten

Gestern erreichte der Kampf um den Hambacher Forst einen sich seit langer Zeit ankündigenden Höhepunkt. Früh am Morgen rückten die Bullen mit Einsatzkräften aus ganz Deutschland, Räumungspanzern, Wasserwerfern, Kletterbullen und technischen Einheiten an, um die bisher größte Eskalation vorzubereiten: die Räumung des Besetzungscamps für Klimagerechtigkeit im Hambacher Forst. Wir solidarisieren uns mit allen Besetzer*innen des Hambacher Forsts. Ihr Einsatz zur Rettung unserer Umwelt ist vorbildlich. Am Montag, 17.09. findet ab 18:30 Uhr vor dem RWE Büro in Berlin in der Friedrichstraße 95 eine Solidaritätskundgebung statt. Werdet aktiv. Für unsere Umwelt und gegen Klimakiller wie RWE.

Weitere Infos: hambacherforst.org

 

  • Dienstag, 18.09. – 19:30 Uhr – Mehringhof, Gneisenaustraße 2a
  • Anifa Vollversammlung – Nachbesprechung zum Heßmarsch am 18.08.

Am 18. August 2018 haben etwa 700 Neonazis ihren Gedenkmarsch zur Glorifizierung des NS-Kriegsverbrechers Rudolf Heß ziemlich unbehelligt durchführen können. Das gelang ihnen durch die Unterstützung von 2.300 Polizist*innen aus dem ganzen Bundesgebiet und einer Finte des Innensenats, der den antifaschistischen Gegenprotest möglichst deckeln wollte.  Wie  war für euch dieser Tag? Was hat euch gefehlt? Und wie können wir das gemeinsam beim nächsten Mal besser machen?
Mit diesen und anderen Fragen wollen wir uns im Vorfeld der Proteste gegen den „Marsch für das Leben“ am 22. September beschäftigen. Das Treffen richtet sich auch an alle, die am 18. August staatliche Repression abbekommen haben. Es wird eine Anwältin vor Ort sein.

Weitere Infos: nsverherrlichungstoppen.blogsport.eu

 

  • Freitag, 21.09. – 14 Uhr – Washingtonplatz am Hauptbahnhof
  • Protest am Kanzleramt – Zusammen gegen den Mietenwahnsinn

Ein breiter Zusammenschluss von Initiativen und Organisationen ruft für den 21.09. zur Protestkundgebung am Kanzleramt gegen den Wohngipfel von Kanzlerin Merkel und Innenminister Seehofer. Der Wohngipfel soll das Feld bereiten für noch mehr Markt-Freiheit. Doch die Bau-, Dämm- und Immo-Lobbies werden nicht den Weg aus der Wohnungskrise weisen, in die sie uns hineingeführt haben. Diese Lobby-Politik muss endlich beendet werden.

Wohnraum für alle statt Luxusbehausungen für wenige!

Weitere Infos: mietenwahnsinn.info

 

  • Freitag, 21.09. – 18 Uhr – Bahnhof Friedrichstraße
  • Queer feministische Vorabend-Demo

Am 22. September findet in Berlin erneut der ‚Marsch für das Leben‘ von christlichen Fundamentalist*innen statt. Am Abend davor wird es eine queer feministische Vorabend-Demo  geben. Gemeinsam mit lauter Musik gegen antifeministische Treffpunkte und Zusammenschlüsse in Berlin – und überall. Für eine befreite und emanzipatorische Gesellschaft!

Weitere Infos: whatthefuck.noblogs.org

 

  • Samstag, 22.09. – 13 Uhr – Reichtstag, Platz der Republik
  • Aktionen gegen den antifeministischen „Marsch fürs Leben“

Am 22. September wollen sich christliche Fundamentalist*innen ab 13 Uhr vor dem Reichstag in Berlin versammeln. Sie würden gerne mit einer Kundgebung beginnen und dann ca. 5 km gemeinsam durch Berlin-Mitte marschieren. Im Anschluss haben sie einen Gottesdienst geplant. Zum  Auftakt will die Band „Könige und Priester“ auftreten. Sicherlich werden Fundis aus allen möglichen Ecken und Abgründen anreisen. Das queer-feministische Bündnis „What the fuck“ ruft zu Gegenaktionen auf.

Weitere Infos: whatthefuck.noblogs.org

Demo gegen den Klimakiller RWE am Montag, 17.09. in Berlin

Gestern erreichte der Kampf um den Hambacher Forst einen sich seit langer Zeit ankündigenden Höhepunkt. Früh am Morgen rückten die Bullen mit Einsatzkräften aus ganz Deutschland, Räumungspanzern, Wasserwerfern, Kletterbullen und technischen Einheiten an, um die bisher größte Eskalation vorzubereiten: die Räumung des Besetzungscamps für Klimagerechtigkeit im Hambacher Forst. Mit dabei private Hilfskräfte des Klimakillers RWE. Zur Zeit räumen und zerstören die Bullen nach und nach die einzelnen Baumhäuser. Offizielle Begründung für diesen Akt der Gewalt: Brandgefahr. Was für eine Farce nach sechs Jahren Besetzung.

Auch in Berlin sind wir betroffen vom fortschreitenden Klimawandel, verursacht auch durch die Stromerzeugung mit der klimaschädlichen Braunkohle. Während hier die Kohle-Kommission über ein Ausstiegsdatum aus der Stromerzeugung durch Kohleverbrennung verhandelt, schaffen RWE und Bullen mit einer äußerst fragwürdigen Begründung  im Hambacher Fort vollendete Tatsachen. Das werden wir nicht ohne Widerstand hinnehmen.

Wir solidarisieren uns mit allen Besetzer*innen des Hambacher Forsts. Ihr Einsatz zur Rettung unserer Umwelt ist vorbildlich. Am Montag, 17.09. findet ab 18:30 Uhr vor dem RWE Büro in Berlin in der Friedrichstraße 95 eine Solidaritätskundgebung statt. Werdet aktiv. Für unsere Umwelt und gegen Klimakiller wie RWE.

Weitere Infos: hambacherforst.org

KLIMAKILLER STOPPEN! HAMBACHER FORST RETTEN!

2500 Menschen demonstrierten heute in Berlin für die #Seebrücke

Das europaweite zivilgesellschaftliche Bündnis #Seebrücke setzt sich für die Rettung von Menschen auf der Flucht ein. Seit die Regierungen Europas die private Seenotrettung kriminalisieren, behindern und gar unmöglich machen, ertrinken immer mehr Menschen auf der Flucht über das Mittelmeer. Es ist nicht nur zynisch, sondern auch menschenverachtend, wenn die Politiker*innen der EU den Tod vieler Menschen als Abschreckung für andere einkalkulieren, gar bewusst in Kauf nehmen.

Im Rahmen der europäischen Aktionswoche „Build bridges, not walls!“ fanden heute in vielen Städten Europas Demonstrationen für die Initiative „Seebrücke“ mit zehntausenden Teilnehmer*innen statt. Wir waren mit 2500 Menschen auf den Straßen Berlins, um für sichere Fluchtwege und die Entkriminalisierung der privaten Seenotrettung einzutreten. Mit vielen anderen fordern wir „Berlin zu einem sicheren Hafen!“.

Vier Tage, Vier Demos – Viel zu tun am kommenden Wochenende in Berlin

Viel zu tun am kommenden verlängerten Wochenende in Berlin. An vier Tagen sind vier Demos angekündigt. Überlassen wir dem rechten Mob nicht die Straßen. Runter vom Sofa und aktiv werden gegen Nazis und für eine solidarische Gesellschaft.

 

  • Donnerstag, 30. 08. – 18:30 Uhr – Hermannplatz
  • Ob in Chemnitz oder Neukölln – Gegen rechte Gewalt

In Chemnitz machten Neonazis Jagd auf Menschen, die nicht in ihr rassistisches Weltbild passen. Es wäre aber verfehlt, diese Ereignisse als „Sachsenproblem“ kleinzureden. Bundesweit werden rechtsradikale Anschläge und Angriffe verübt. Beispielsweise gibt der NSU-Komplex Schlaglichter auf die Vernetzung der rechtsextremen Szene in der Republik. Da auch Neukölln oft Schauplatz von Angriffen durch Rechte wird, findet am 30. August ein antifaschistischer Protest gegen rechte Gewalt statt.

 

  • Freitag, 31.08. – 14 Uhr – Sächsische Landesvertretung, Brüderstraße 11
  • Stoppt den rechten Mob in Sachsen

Die sächsische Landesregierung versagt seit Jahren im Kampf gegen Rechts. Damit muss Schluss sein! Gegen rechte Tendenzen innerhalb von Verwaltung, Polizei und Verfassungsschutz muss radikal vorgegangen werden! Mit der Forderung an die Sächsische Landesregierung, mit aller Härte den Rechtsstaat in Sachsen wiederherzustellen, alle Menschen aller Hautfarben, Religionen, geschlechtlichen Identitäten und sexuellen Orientierungen und ihre Institutionen in Sachsen gegen Gewalt zu schützen und gegen Rechtsradikalismus, Rassismus und Fremdenhass mit aller Entschiedenheit vorzugehen, wird vor der Sächsischen Landesvertretung eine Mahnwache abgehalten.

 

  • Samstag, 01.09. – 10 Uhr – S-Bahnhof Neuenhagen
  • Der AfD die Konferenz vermiesen

Der Kreisverband Märkisch-Oderland der AfD lädt ins Bürgerhaus in Neuenhagen bei Berlin zu einer Tageskonferenz mit anschließender Podiumsdiskussion. Gegen rechte Stimmungsmache, wofür eingeladene Redner*innen bekannt sind, ruft ein breites Bündnis im Bahnhofsumfeld von Neuenhagen zum Gegenprotest auf.

 

  • Sonntag, 02.09. – 13 Uhr – Molkenmarkt (Ecke Gruner Straße – Alte Münze)
  • Baut Brücken, keine Mauern – Berlin zu einem sicheren Hafen

Die Situation auf dem Mittelmeer bleibt unerträglich: Menschen ertrinken erbärmlich auf ihrer Flucht nach Europa. Rettung ist kaum mehr möglich. Rechtspopulistische Politiker wie Seehofer, Salvini, Orban und Kurz blockieren systematisch die private Seenotrettung auf dem Meer und nehmen bewusst den Tod vieler Menschen in Kauf.

Wenn die Regierungen Europas versagen, liegt es an den Städten zu handeln. Viele Städte haben sich bereits solidarisch erklärt– darunter Barcelona, Palermo, Düsseldorf und Potsdam. Die rot-rot-grüne Regierung in Berlin hat angekündigt eine solidarische Stadt sein zu wollen. Nun müssen den Worten Taten folgen. Wir fordern vom Berliner Senat, die Stadt zum sicheren Hafen zu erklären und aus Seenot gerettete Menschen aufzunehmen.